Juni 2013

Muttis Schnellkochtopf und der „Homo dschihadicus“

Der Anschlag von Boston am 15. April 2013 wurde verübt an einem Ort, der praktisch kaum zu schützen ist. Die Bomben waren technisch nicht besonders aufwändig: handelsübliche Schnellkochtöpfe, gefüllt mit Sprengstoff, Eisenteilen und Nägeln. Es gibt eine Vielzahl weltweiter, aber auch innenpolitischer Feinde, für die die USA und deren Regierung die Wurzel des Bösen sind.

April 2013

Syrien: al-Qaida und Dschihadisten auf dem syrischen Konfliktfeld

Mit zunehmender Dauer des Bürgerkriegs in Syrien mehren sich Berichte internationaler Experten, dass die nach dem 11. September 2001 durch die Anti-Terrormaßnahmen operativ zum Teil geschwächte und angeschlagene al-Qaida auf den fahrenden Zug der „Arabellion“ aufspringen könne und sich auf dem syrischen Konfliktfeld einniste, um sich eine neue Operationsbasis aufzubauen.

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Februar 2013

„Die größten Sorgen machen mir Personen, die wir nicht auf dem Radarschirm haben“

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, im Interview mit IFTUS-Direktor Rolf Tophoven am 15. Februar 2013.

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August 2012

Zeremonie in Kunduz – „ein Meilenstein im Übernahmeprozess …“

IFTUS-Direktor Rolf Tophoven begleitete exklusiv für den Security-Explorer den Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Rainer Glatz, nach Afghanistan. Lesen Sie seine Eindrücke über einen "Historischen Tag in Kunduz" und die aktuelle Sicherheitslage im Regionalkommando Nord (RC North).

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Al Qaida findet hier nicht statt – die Lage der Insurgents/Taliban im Regionalkommando Nord (RC North)

Schutz ihrer Lager, der Patrouillen sowie Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte prägen neben ISAF und zivilen Aufgaben das Leben der deutschen Soldaten am Hindukusch. Die Nordregion unter Kommando und Verwaltung der Bundeswehr galt bis ca. 2006 als relativ sicher, trotz einzelner Anschläge gegen die genannten PRTs (Provincial Reconstruction Teams), als die ja der Einsatz konzipiert war.

März 2012

9/11 – zehn Jahre danach: Al-Qaida und der Krieg gegen den Terror

Im September letzten Jahres jährten sich die terroristischen Anschläge vom 11. September ein zehntes Mal. Auch der Krieg gegen den Terror ging in sein zehntes Jahr. Anschläge und Anschlagsdrohungen der Al-Qaida haben in den letzten zehn Jahren weltweit zugenommen – trotz des Engagements der westlichen Staatengemeinschaft im Krieg gegen den Terror. In jenem Krieg konnten zwar diverse terroristische Ausbildungslager beseitigt und eine Reihe islamistischer Terroristen liquidiert oder inhaftiert werden, allerdings verlagerte sich die terroristische Infrastruktur unmittelbar nach dem Sturz der Taliban und dem Rückzug der Al-Qaida nach Waziristan und an andere Orte, wo bis heute mobile Ausbildungslager von Gruppen existieren, die mit Al-Qaida kooperieren.

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Dezember 2011

Neue Rekrutierungsformen: Über das Internet Frauen und Jugendliche als Aktivisten gewinnen

Zwischen den Jahren 2000 bis 2009 internationalisierte sich der Dschihad-Kampf - auch durch das Internet. Es ist zu einer unverzichtbaren Kommunikations- und Ausbildungsplattform geworden. Neue Dschihad-Aktivisten konnten unter Jugendlichen und unter Frauen auch in Europa gewonnen werden.

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Mobil und anpassungsfähig: Wie der Dschihad weltweit an Popularität gewinnt

Pakistan, der Irak, die arabische Halbinsel, West- und Ostafrika, der Kaukasus, der Maghreb und Südostasien - das sind Regionen, die spätestens seit dem 11. September 2001 im Dschihad-Kampf wiederentdeckt, beziehungsweise neu erschlossen wurden. Was den Anti-Terrorkampf so schwierig macht: Der Dschihad-Kader passt sich flexibel an Veränderungen an, die Islamisten sind mobiler geworden.

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Der Dschihad-Terrorismus in der Analyse

Zur Bekämpfung des Dschihad-Terrorismus müssen Fragen nach dem Wesen des Terrorismus analytisch beantwortet werden. Dabei stellen sich folgende Fragen: Werden Terroristen Massenvernichtungswaffen einsetzen? Handelt es sich bei der Dschihad-Bewegung um eine Sekte? Kann der Dschihad-Terrorismus als Krieg bezeichnet werden?

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Neue Kommunikationstechnologien stärken Al-Qaida

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien haben Terroristen bedeutend gestärkt. Durch das Internet erreichen sie weltweit ein Massenpublikum. Terroristen können heute transnational, hoch vernetzt und daher stärker, flexibler und resistenter agieren. Deshalb muss weiterhin beobachtet werden, wie sich der Terrorismus in Wechselwirkung mit neuen Technologien entwickelt.

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