Sicherheit für öffentliche Verwaltungen

2012 starb eine Mitarbeiterin im Jobcenter Neuss bei einer tödlichen Messerattacke, 2014 wurde im Finanzamt Rendsburg ein Mitarbeiter erschossen, 2017 kam es im Jugendamt von Pfaffenhofen zu einer Geiselnahme, und 2019 wurde ein Mitarbeiter der städtischen Kämmerei der Stadt Köln im Außendienst erstochen.

Diese bekannt gewordenen Überfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. In Deutschland werden beinahe täglich städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Opfern von verbalen, psychischen und physischen Gewalttaten.

Aus diesem Grund hat sich der Security Explorer dazu entschlossen, eine neue Rubrik zu eröffnen:
Sicherheit für öffentliche Verwaltungen.

Als Expertin für diese Thematik konnten wir Lucia Maldinger gewinnen. Sie wird als neues Redaktionsmitglied in monatlichem Rhythmus darstellen, welche Aspekte diesbezüglich unbedingt beachtet werden sollten.

September 2020

Sind unsere Städte ausreichend auf Bedrohungsszenarien vorbereitet?

Ein Beitrag von Uwe Gerstenberg. Dem Thema der „sicheren Stadt“ kommt eine wachsende Bedeutung zu. Sicherheitsexperten stellen daher die Frage, wie mit Bedrohungen in einer Stadt umgegangen werden soll, um Sicherheit für die Bevölkerung herzustellen. [...]

März 2020

Der König Kunde als Adressat von hoheitlichen Maßnahmen

Ein Beitrag von Lucia Maldinger. Zunehmend bezeichnen öffentliche Verwaltungen ihre Adressaten als Kunden und übertragen damit eine privatwirtschaftliche Managementtechnik auf den öffentlichen Sektor (vgl. Schedler/Proeller 2000). Klienten als Kunden anzusehen, ist für öffentliche Verwaltungen jedoch [...]

Februar 2020

Die Missachtung von Sicherheitsregeln

Ein Beitrag von Lucia Maldinger. Der gewaltsame Tod einer Mitarbeiterin des Jobcenters Rhein-Kreis Neuss im September 2012 führte dazu, dass viele öffentliche Verwaltungen ihre Sicherheitskonzepte überarbeiteten bzw. neue erstellten (vgl. Trägerübergreifende Arbeitsgruppe 2013: 2). Dennoch [...]