Ein Beitrag von Rolf Tophoven.

Nationale und internationale Sicherheitsbehörden, Geheimdienste weltweit sprechen in ihren Analysen über die Zukunft des so genannten Kalifats und sind sich einig: Der Fall von Mossul und Rakka bedeutet nicht das Ende des „Islamischen Staates“. Nur, wie geht es weiter? Welche Optionen haben die Anhänger des „Kalifats“ nach der militärischen Niederlage?

Sicher ist für die Experten, dass der IS als Guerilla-Armee weiter funktionieren wird, denn er kontrolliert zwar nur noch geringe, vor allem ländliche Flächen im syrisch/irakischen Feld. Aber der IS wird Untergrund-Kommandos bilden. Denn trotz eines massiven personellen Aderlasses besitzt die Miliz ausreichende Ressourcen und Kämpfer, um Geheimoperationen und terroristische Aktionen zu planen und auszuführen – in der nahöstlichen Region ebenso wie international.
 
 
IS band Topagenten und Fachleute ein
Ein Blick auf die Geschichte des IS bis hin zu einem Phänomen mit einem eigenen Terror-„Staat“ bis zum Ende des Jahres 2014 zeigt, wie blitzartig die Organisation unter Abu Bakr al Baghdadis ideologischer Führung nur drei Jahre nach dem US-Rückzug aus dem Irak aufstieg. Dem IS gelang dies mit terroristischer krimineller Energie und Brutalität unter Einbindung tausender ausländischer Kämpfer sowie mit Topagenten und Fachleuten aus dem ehemaligen sunnitischen Geheimdienst- und Militärapparat Saddam Husseins.
 
 


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Titelbild: Ein Fahrzeugkonvoi mit IS-Mitgliedern auf dem Weg von Al-Rakka (Syrien) in den Irak. In beiden Ländern steht die Terrormiliz mit dem Rücken zur Wand. Foto: dpa/Militant website